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4 Min. Lesezeit Grundschule am Weißen See

Grundschule am Weißen See: Viel Kritik, keine Folgen?

Schlechtes Arbeitsklima, ständiger Personalwechsel: So lauten die Vorwürfe. Mittlerweile nehmen Eltern ihre Kinder von der Schule. Was ist da los?

Grundschule am Weißen See: Viel Kritik, keine Folgen?
Hinter diesen Mauern geht nicht alles mit rechten Dingen zu.

Worum geht's?

Im Juni berichtete loky*, dass an der Grundschule am Weißen See einiges schiefläuft – zumindest aus Sicht der Eltern.

Die Senatsverwaltung für Bildung kommentierte damals sinngemäß: halb so wild.

Prompt hatte ich wieder Post aus dem Schulumfeld, die sagt: Doch, es gibt ein Riesenproblem!

Es geht um das Verhältnis zwischen Schulleitung und Mitarbeitenden, das offenbar massiv kriselt.

Warum ist das wichtig?

Was sind die Vorwürfe?

Im Juli erreichte uns ein offener Brief; laut Text stammt er von 51 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden der Schule – vom Hausmeister über Sachbearbeiterinnen bis zu Erzieher:innen und Lehrkräften. Die Rede ist von:

Ich habe in den folgenden Wochen dutzende Seiten E-Mails und Briefe aus der Schule ausgewertet und mit sechs Menschen aus dem Schulumfeld gesprochen, um die Vorwürfe zu prüfen.

So habe ich eine Vielzahl an Geschichten gesammelt, die ich jedoch nicht alle hier öffentlich machen kann – weil sie Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen könnten, die anonym bleiben möchten.

Die Tendenz ist jedoch eindeutig und deckt sich mit folgenden Beispielen, die schon vor mehr als einem Jahr in einem Brief von „20 Mitarbeitenden“ an die Schulaufsicht formuliert wurden. Dort heißt es u.a.: