Worum geht's?
Das Kiez-Unternehmen Knalle aus der Raumerstraße macht nicht nur Franzbrötchen-Popcorn und Tim-Raue-Collabs. Sondern beschäftigt auch seit Jahren Menschen mit Behinderung, die z.B. Etiketten auf Tüten kleben.
Einige von ihnen machen das in einer Werkstatt, andere (bald) in Festanstellung bei Knalle.
Das liegt auch daran, dass manche sich in der Werkstatt finanziell besser abgesichert fühlen – obwohl sie dort weit unter Mindestlohn verdienen.
Was ist da los?
Warum ist das wichtig?
Gerade bei uns gibt es viele Unternehmen, die Sachen anders machen wollen – durch flexiblere Arbeitszeiten, andere (oder keine) Hierarchien oder auch inklusiver.
Das Beispiel Knalle zeigt, wie schwer es ist, gute Ideen in einem System umzusetzen, das sich nicht so schnell verändert.
Fakten-Box: Behinderung in loky*land
- Wer heute nicht behindert ist, könnte es morgen sein. Denn das ist meist Ergebnis von Krankheit oder Verletzungen. Einer von 14 Menschen in loky*land ist schwerbehindert.
- Damit sie es auf dem Arbeitsmarkt leichter haben, müssen bei Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten mindestens 5 Prozent eine Schwerbehinderung haben. Die Alternative: Eine Ausgleichsabgabe zahlen – bzw. mit Werkstätten arbeiten, in die Menschen aufgenommen werden, die durch ihre Behinderung keinen Job finden. Für Knalle war das aber nicht der Auslöser, sagt das Gründungsteam.
Knalles Weg mit Inklusion
Gründer Christopher und André erzählen: