Ihr Lieben,
sportliche Quizfrage: Wer ist der bestbezahlte deutsche Sportler derzeit?
Na? Keine Ahnung? Tipp: Er kommt aus Prenzlauer Berg.
Es ist Franz Wagner, Basketballspieler bei den Orlando Magic in den USA.
Franz gilt als einer der herausragendsten jungen Spieler der Welt und verdient rund 214 Millionen Euro in fünf Jahren.
Dieser Tage sind er und sein älterer Bruder Moritz, der praktischerweise ebenfalls bei Orlando spielt, wieder in Berlin, wo die nordamerikanische Basketballliga NBA für ein Spiel gerade Station macht.
Wer spontan Lust hat, am Donnerstag live in der Uber-Arena dabei zu sein, kommt zu spät. Die Ticketpreise sind längst explodiert.
Ganz kostenlos ist hingegen die Doku "The Wagner Brothers" in der ZDF-Mediathek. Sie begleitet die Brüder auf ihrem unwirklichen Weg vom Prenzlauer Berger Alltag hin zu Millionen-Deals und frenetischen Fans. Auch sehenswert für Menschen, die nicht ganz so Basketball-Fans sind wie ich.
In der WNBA spielt übrigens noch eine Berliner Familie sehr erfolgreich Basketball: die Schwestern Satou und Nyara Sabally.
Und wo ist die Frauen-Basketball-WM im September? Genau: In Berlin! Es finden auch Spiele in der Max-Schmeling-Halle statt. Tickets sind schon erhältlich!
Wissen
Warten auf Geistertrams

Worum geht's?
3 Minuten. 2 Minuten. 1 Minute. Und dann kommt keine Tram, sondern der Zug verschwindet einfach von der digitalen Anzeige der BVG, die nun munter verkündet: Nächste Abfahrt in 10 Minuten.
Das nervt, nicht nur bei -15 Grad. Und müsste nicht sein, schließlich stehen Echtzeitdaten zur Verfügung, um genau solche Situationen zu vermeiden.
Oder?! Wir haben mal nachgefragt.
Was sagt die BVG?
Pressesprecherin Franziska Ellrich erklärt:
- Alle 30 Sekunden melden die Trams und Busse der BVG ihre aktuelle Position. Daraus berechnet ein Computer die voraussichtliche Ankunftszeit an jeder Haltestelle. Diese Prognose erscheint auf den Anzeigetafeln an den Haltestellen sowie digital in der BVG-App, bei bvg.de und auch bei Google Maps. Alle nutzen dieselben Daten.
- Auf den Tafeln vor Ort landen ausschließlich Echtzeitdaten. Bei den digitalen Fahrplanauskünften können auch Fahrten ohne Echtzeitinformation erscheinen. Diese sind daran zu erkennen, dass keine Abweichung vom Fahrplan (zum Beispiel „+2“ oder „–1“) angezeigt wird.
- Probleme bekommen die Anzeigen, wenn die Fahrzeuge Probleme haben: Außerplanmäßige Umleitung? Verzögerungen an der Starthaltestelle? Technische Probleme bei der Standort-Meldung? Das kann zu sprunghaften Veränderungen der Abfahrtszeit und auch mal zum kompletten Verschwinden von der Anzeige führen.
- Steht ein Fahrzeug hingegen im Stau, wird die Verspätung kontinuierlich fortgeschrieben. Aus diesem Grund verändert sich der Minuten-Countdown manchmal minutenlang nicht.
Weiteres Wissen im Schnelldurchlauf
Streiks. Diverse Gewerkschaften haben diese Woche zu Warnstreiks und Demos aufgerufen. Betroffen sind auch DRK-Kliniken, Hochschulen, Polizei, Feuerwehr und Kitas. (Quelle: Morgenpost)
Volksbegehren. Aktuell sammeln zwei Initiativen Unterschriften, um Berlin weitgehend von Autos in der Innenstadt bzw. Bewegtbild-Werbung zu befreien. Sowohl "Berlin autofrei" als auch "Berlin werbefrei" müssen in den kommenden vier Monaten jeweils gut 170.000 gültige Unterschriften sammeln, damit ihre Ansinnen parallel zur Abgeordnetenhauswahl im September zur Abstimmung zugelassen werden.