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loky*-News mit Party-Brücke, Park-Gastro und Prater

Rechtsextremer Kampfsport; Ersatz für Café Rosengarten; neue Schönfließer Brücke; neue Oberschule; neue Wege zum BER.

loky*-News mit Party-Brücke, Park-Gastro und Prater
Brücke, noch ohne Party.

Guten Morgen, ihr Lieben!

Wie bewegt ihr euch am liebsten im Kiez? Ich bin Hardcore-Fußgängerin – und damit offenbar Teil eines Trends. Berlin ist nämlich gar nicht mehr die Auto-Stadt, für die uns manche halten. Ganze 34 Prozent aller Wege legen wir inzwischen zu Fuß zurück.

In meinem Viertel fühle ich mich dabei allerdings oft ausgebremst. Das liegt an den Ampelschaltungen.

Kennt ihr das? Ihr steht an einer roten Ampel, weit und breit kein Auto, und wartet... und wartet. Oder ihr fangt schon an zu sprinten, während die Ampel noch umschaltet, um nicht auf der Mittelinsel zu stranden.

Ich recherchiere gerade, warum das so ist, und würde mich über euren Input freuen.

Wo sind eure absoluten Endgegner unter den Ampeln? Aber auch: Wo gibt es Ampeln, die uns Fußgänger:innen lieben?

Schreibt mir, gerne mit Standort, kurzer Begründung und ggf. Foto, an redaktion@loky.news oder direkt in unseren Briefkasten. Wir packen alles in einen Themen-Newsletter.

Bis dahin, bleibt in Bewegung. Und nun zu den News.


Wissen

Das Kissingstadion in Pankow.

Rechtsextreme Sportgruppen trainieren nun anderswo

Aktuell nutzen keine Rechtsextremen Pankows Sportplätze für ihr Kampfsporttraining – zumindest, soweit das Bezirksamt davon weiß.

Vor einem Jahr trainierten Mitglieder der rechtsextremen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ und ihrer Nachwuchsorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) auf der Sportanlage Rennbahnstraße in Weißensee sowie im Pankower Kissingstadion. Nach massivem Protest und diversen Gesprächsrunden hat der Sportverein die Radikalen rausgeworfen und das Problem so gelöst.

“Das Bezirksamt kann und wird keine Personen aufgrund ihrer Gesinnung oder vermuteten politischen Haltung von der Nutzung öffentlicher Sportanlagen ausschließen”, erklärte Pankows Sportstadtrat Jörn Pasternack (CDU). Dazu fehle die Rechtsgrundlage. In der Hausordnung der Anlagen wurde aber u.a. das Tragen verfassungsfeindlicher Symbole verboten. (Quelle: Tagung der BVV Pankow)


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