Ihr Lieben.
Der Strom fließt wieder in der gesamten Stadt. Aber alle verschont Gebliebenen fragen sich: Wie sieht es in meinem Kiez mit dem Katastrophenschutz aus?
Ich wusste darüber bisher rudimentär wenig und teile gern mein neu erlangtes Wissen mit euch:
Wenn im Bezirk Pankow der Strom ausfällt, sollen sogenannte Katastrophen-Leuchttürme zum Einsatz kommen. Das sind Orte, an denen es Notstrom gibt und die neuesten Infos. Hier sind das die Rathäuser in Pankow und Weißensee sowie das Bürgeramt Prenzlauer Berg. Darüber hinaus sollen rote Kombis der Feuerwehr als mobile Leuchttürme durch die Kieze fahren.
Problem: Der Notstrom in den Leuchttürmen reicht gerade mal für einen halben, im Rathaus Pankow immerhin einen ganzen Tag. Das ergab eine Kleine Anfrage der CDU an das Bezirksamt.
Auf Nachfrage erklärt das Amt: "In Bezug auf geplante Katastrophenschutz-Leuchttürme befinden wir uns aktuell in der Klärung technisch-organisatorischer Voraussetzungen, die derzeit noch einer Einsatzbereitschaft entgegenstehen" – Behördensprech für "klappt noch nicht so gut mit dem Notstrom".
Kleiner Trost: Ein Bericht des Berliner Rechnungshofes ergab, dass einige Bezirksämter in Berlin nicht mal wussten, dass sie Teil des Katastrophenschutzes sind. Das Bezirksamt Pankow hat hingegen sogar einen Katastrophenschutzbeauftragten eingestellt. Der arbeitet aber nur 60 Prozent. Doch "eine personelle Verstärkung durch den Senat wurde für 2026 angekündigt."
Unsere loky*-Lokalrunden sind zurück
Ab und an sitzen wir im Café und freuen uns über alle, die vorbeischauen und uns ihre Themen und Geschichten erzählen. Lasst uns einander kennenlernen und ins Gespräch kommen! Anmeldung nicht nötig.
Die nächsten Termine:
- Montag, 12.1. um 17 Uhr, Brotfabrik (mit Frank und Philipp)
- Dienstag, 20.1. um 16 Uhr, Kaffee Kraft am Pankower Anger (mit Juliane und Sarah)
- Mittwoch, 28.1. um 12 Uhr, Spreegold Stargarder Straße (mit Juliane und Sarah)
Wissen im Schnelldurchlauf
Sturmtief: Weil heute Elli auch durch Berlin und Brandenburg wütet, ist die Schulpflicht ausgesetzt. Viel Schnee und Sturm sind ab Freitagvormittag angesagt. Im Laufe der Nacht soll sich die Lage wieder beruhigen. Seid vorsichtig! (Quelle: RBB)

Gleisarbeiten an der Kastanienallee werden auch die Tramlinien M1 und 12 betreffen: Ab der zweiten Jahreshälfte werden sie streckenweise unterbrochen und durch Busse ersetzt. Um welche Haltestellen es konkret geht, steht noch nicht fest. (Quelle: Tagesspiegel)
Die U2 fährt ab dem 12. Januar wieder im 4-Minuten-Takt. (Quelle: BVG)
Neue Vorwürfe gegen Gelbhaar: Der einstigen Pankower Bundestags-Direktkandidat Stephan Gelbhaar (Grüne) soll über einen beruflichen Account mit einer Person geschrieben haben, die ihn zunächst wegen eines Praktikums kontaktiert hatte. Bereits beim Erstkontakt, als das Mädchen 15 Jahre alt war, enthielt der Chat laut einem Bericht des Tagesspiegels Formulierungen, die über eine rein sachliche Kommunikation hinausgehen. Die Betroffene bezeichnet die Chats als „strafrechtlich nicht relevant, aber moralisch fragwürdig“. Gelbhaars Anwälte weisen alle Vorwürfe zurück und erklären, es habe sich um eine private Kommunikation gehandelt. (Quelle: Tagesspiegel)
Post schließt: Mit den langen Warteschlangen vor der Post in den Schönhauser Allee Arcaden ist es bald vorbei: Diese Filiale ist eine von 17, die im Laufe des Jahres schließt. Die meisten Service-Leistungen sollen online abgewickelt werden; Pakete nehmen Spätis entgegen. Fest steht das seit eineinhalb Jahren. Nun wird es konkret. (Quelle: RBB)