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Feuer, Filme, fallende Flutlichtmasten

Sprengung im Jahn-Sportpark; Brand in der Stargarder Straße; PETA und Bezirk streiten über Tauben; Berlinale startet.

Feuer, Filme, fallende Flutlichtmasten
Ein Event mit Sprengkraft – Schaulustige in der Topsstraße warten auf die Explosion im Jahn-Sportpark

Ihr Lieben.

Standet ihr gestern auch am Zaun des Jahn-Sportparks und hattet euer Handy im Anschlag? Um elf Uhr erinnerten die Menschenmassen dort an die Schlangen vor Labubu-Pop-Up-Stores vor einigen Monaten.

Der Grund: Es wurden zwei Flutlichtmasten gesprengt für die neue, barrierefreie Sportarena.

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Fallende Flutlichtmasten im Video.

Für 2027 ist die Eröffnung des neuen Stadions geplant – aber schau'n wir mal, wa?

Bau und Sprengung waren umstritten, Stichwort Haussperling und historisches Wahrzeichen.

Und auch mich hat es unerwartet melancholisch gestimmt, diese riesigen Masten einfach nach vorne kippen zu sehen. Ging euch das auch so?

Vielleicht ein Kompromiss: die anderen beiden Masten bleiben stehen und werden in den Neubau integriert. Das nennt man Spolienarchitektur, sagt Wikipedia.

Und nochmal von der anderen Seite: Mast 1
...und Mast 2

Neben den Jahn-Sportpark-News haben wir noch andere Updates im Gepäck: In der Stargarder Straße hat es gebrannt. Und in uns die Frage ausgeworfen: Welche Rechte hat man eigentlich, wenn die eigene Wohnung plötzlich unbewohnbar wird? Und womit muss man sich abfinden?


Was tun, wenn's brennt?

Abgebranntes Kellerabteil

Worum geht's?

In der Stargarder Straße 73 hat es im Keller gebrannt. Niemand wurde verletzt, aber es gibt kein Wasser, keinen Strom und das Gas wurde auch abgestellt. 150 Menschen wurden evakuiert und leben seit drei Wochen bei Freund:innen, in Hotels oder bei ihrer Familie in anderen Städten. Der Falafelladen und das Café Krümel unten im Haus sind geschlossen.

Die Betroffenen fühlen sich hilflos und hingehalten von ihrer Hausverwaltung.

Warum ist das wichtig?

Innerhalb von Minuten aus der Wohnung zu müssen, weil es brennt: Das ist der Alptraum. Treffen kann es uns alle – weil Töpfe auf dem Herd vergessen werden, Kabel brechen oder bei Bauarbeiten etwas schiefgeht.

Plötzlich ohne Wohnung zu sein, ist ein Unglück. Dann aber ohne Information und Unterstützung zu bleiben, ist vermeidbar.

Das sagen die Anwohner:innen

Wir haben mit drei Anwohner:innen gesprochen, die hier aufgrund der Situation anonym bleiben sollen.

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