Ihr Lieben.
Falls ihr das Memo noch nicht bekommen habt: Die Kombi aus kurzer Hose und Fleecejacke ist DAS Outfit für den Sommer 2026 im Kiez. So zumindest meine Straßenrecherche der vergangenen Tage.
Es trägt sich super zu allem, von Crocks über Birkenstocks bis zu Gummistiefeln in Größe 25, und falls ihr euch nun fragt, ob aus loky* ein Fashion-Newsletter geworden ist:
Nee. Das ist nur dieses berühmte Sommerloch, das offensichtlich auch zuschlägt, wenn die Temperaturen eher auf November stehen.
Wir machen aus der Sache nun das Beste: nämlich ebenfalls Urlaub, und zwar bis 18. August.
Macht euch also bitte keine Sorgen, wenn ihr in den kommenden Wochen nichts von uns hört: Mit eurem Spam-Filter ist alles in Ordnung; wir hängen nur an der Ostsee, in Wien bzw. im Kleingarten ab und tanken, wenn schon keine Sonne, dann immerhin Energie, um mit euch in einen wilden Wahl-Herbst zu starten.
Der wird famos!
Heute haben wir aber nochmal die bewährte Mischung Infos und Terminen für euch. Lediglich der geplante Artikel ist leider nicht mehr fertig geworden: Statt einer Stellungnahme bekamen wir nur die Nachricht vom Abwesenheitsassistenten.
Wenn die Zeichen der Zeit auf Urlaub stehen, geh mit der Zeit.

Wissen im Schnelldurchlauf
Mit Windkraft raus aus den Schulden? Pankow will eigene Flächen im Norden des Bezirks verpachten, damit dort bis zu vier neue Windräder entstehen können. Mit den zwei schon existierenden Rädern verdient der Bezirk jedes Jahr 65.000 Euro, plus Gewinnbeteiligung am erzeugten Strom. Im Vergleich zu anderen deutschen Kommunen spielen erneuerbare Energien als Einkommensquelle in Berlin zwar nur eine kleine Rolle. Doch knapp 10 Millionen Euro sind perspektivisch pro Jahr drin, wobei Photovoltaik auf dem Dach viel mehr Geld (und Strom) verspricht als die paar Windräder an der Stadtgrenze. (Quellen: Morgenpost, Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums, uns zur Verfügung gestellt von CORRECTIV.Lokal).
Wessen ruhende Baustelle: ist das vor dem Sommerbad Pankow, fragte uns Ulli. Nicht unsere, schreiben das Büro der Ordnungsstadträtin und die Berliner Bäder-Betriebe. Letztere geben den Tipp: Wasserbetriebe. Die erklären: In der Gegend wird die Trinkwasserleitung ersetzt; seit Sommer 2025 ist der Abschnitt bis zum Sommerbad dran. Für Frischwasser in der Zwischenzeitwurde eine Ersatzleitung verlegt – wegen eines „Planungsfehlers“ aber schon 2022. Ende 2026 soll der Bereich fertig und das Provisorium ausgebaut werden. (Quellen: Mail von Ulli, Anfrage an das Büro der Ordnungsstadträtin, die Berliner Bäder- und Wasserbetriebe)
