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Worum geht’s?
Berlin will die Olympischen und Paralympischen Spiele ausrichten. Wann ist noch unklar (zur Option stehen 2036, 2040 oder 2044); die Bewerbung läuft.
Für die Spiele sollen hauptsächlich bereits bestehende Sportstätten genutzt werden – viele bei uns im Kiez: Jahn-Sportpark, Max-Schmeling-Halle, Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark und Velodrom. Letztere wurden (fun fact) für die dann erfolglose Olympia-Bewerbung 2000 gebaut.

Warum ist das wichtig?
- Sollte es mit der Bewerbung klappen, kommen Menschen aus aller Welt in unseren Kiez! Vielleicht erinnert ihr euch noch an die WM 2006? War cool, oder?
- Andererseits bedeutet dieses Mehr an Menschen natürlich auch: mehr Müll, mehr Lärm, mehr Verkehr.
- Zudem geht es um sehr viel Geld. Die Ausrichtung der Olympischen Spiele dürfte Berlin einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag kosten. Genauere Angaben machte der Senat bislang nicht. Zwar übernimmt das Internationale Olympische Komitee einen Teil – nicht mit inbegriffen sind aber Ausgaben für Sicherheit und Infrastruktur.
- Die Sportstätten, die der Senat im Blick hat, sind teilweise sanierungsbedürftig; am Jahn-Sportpark wird bereits gebaut. Hinzu kommt: Die Sport- und Schwimmhallen sind bereits jetzt überlastet.
Was sagt die Pankower Politik?
Wollen wir Olympia im Kiez? Unsere Lokalpolitik ist uneins: