Ihr Lieben.
Habt ihr euch viele Berlinale-Filme angeguckt diese Woche? Ich war gestern in einem finnischen Bodyhorrorfilm mit Rupert Grint – beste Beschäftigung bei dem Wetter.
Rupert spielte nicht Ron, sondern Jon, und hatte ein gruseliges Baby und eine Frau, der er konsequent nicht glaubte, dass das Baby gruselig ist. "Yön Lapsi/Nightborn" kann ich sehr empfehlen, wenn er in die Kinos kommt.
Das große Schlottern kann man auch bekommen, wenn man sich die Kommunikation zwischen Verkehrssenat und Bezirk Mitte anguckt (yep, Mitte. Das steht ja als nächstes auf dem loky*-Wachstumsplan 😉).
Beide Instanzen haben so aneinander vorbeidiskutiert, dass es uns ordentlich Steuergelder gekostet hat. Aber lest selbst!
Wissen
Einbahnstraßen statt Kiezblocks

In drei Kiezen Verkehrsberuhigung statt zwölf neue Kiezblocks: So lautet die Einigung zwischen Bezirk Mitte und Verkehrssenat nach einer Streiteskalation zum Thema über Weihnachten. Der CDU-geführte Senat hat sich damit gegen die grüne Bezirkspolitik durchgesetzt.
Im Soldiner Kiez in Gesundbrunnen und in zwei weiteren Kiezen sollen Elemente wie Spielstraßen, Einbahnstraßen, Busspuren, Fußgängerzonen oder Tempobegrenzungen den Verkehr beruhigen. Sperrungen mit Pollern, wie sie klassische Kiezblocks vorsehen, wird es nicht geben.
Mitte hatte monatelang aufwendig Standorte für Kiezblocks ausgewählt, Bürger:innen beteiligt, Ansichten von Polizei und Feuerwehr eingeholt. Zahlen sollte das der Senat, der dieses Geld aber strich – ohne Mitte zu informieren, wie der Bezirk sagt. Über 400.000 Euro wurden in die nun hinfälligen Planungen investiert. (Quellen: loky*-Anfrage beim Bezirk Mitte, Pressemitteilung Bezirk Mitte).
Eingefrorene Baustellen an Greifswalder und Schönfließer

Die Baustelle der Berliner Wasserbetriebe an der Kreuzung Czarnikauer/Schönfließer Straße im Skandinavischen Viertel sollte schon im Oktober Geschichte sein.
Warum immer noch gebaut wird, fragte uns Leser Andreas.