Ihr Lieben.
Hört ihr gerade auch immer öfter Geschichten, dass irgendwo eingebrochen wurde?
Ich schon. Ein Kinderladen am Pankower Anger. Ein Wohnhaus am Weißen See. Ein Erdgeschossbüro in der Florastraße.
Sie wurden entweder ausgeraubt oder hatten morgens ein sichtbar beschädigtes Türschloss oder Klebefäden am Türeingang.
Die Polizei gibt aber Entwarnung: Es werde gerade nicht häufiger eingebrochen als in den Jahren zuvor. Sie empfiehlt das, was ihr euch denken könnt: auch vor dem Weg zum Bäcker richtig abzuschließen, im Urlaub Nachbarn den Briefkasten leeren zu lassen und Unbefugte im Hinterhof anzusprechen.
Da frage ich mich aber immer, wer das macht? Ich zumindest kenne nicht all meine Nachbar:innen; von Airbnb-Gästen ganz zu schweigen.
Ein cooler Tipp für Bewohner:innen des Erdgeschosses: Zeitschaltuhren. Für so riskant Wohnende kommt die Polizei sogar auf Wunsch persönlich vorbei und berät, seht hier.
Von der Wohnung geht es in diesem Newsletter raus auf die Straße. In der Torstraße wird nämlich bald umgebaut. Und es gibt endlich News zum Café im Bürgerpark. Lest selbst!
Wissen

Torstraße wird umgebaut
Die Torstraße ist marode und wird für 10,1 Millionen Euro saniert. Es kommen Radstreifen dazu, die zum Teil auf der Straße entlangführen, aber stellenweise auch den Gehweg schmaler machen. Die Autostraße bleibt vierspurig, was Anwohner:innen, Umweltverbände und der rot-grüne Bezirk Mitte kritisieren.
Ab Herbst soll der Umbau losgehen. Wie lange es dauern wird, und was genau geplant ist, hat meine Kollegin Jessica aufgeschrieben. Der ganze Text steht auf unserer Website. Klickt hier:

Neues Viertel am Thälmann-Park wird konkret
Eine Oberschule und 409 Wohnungen entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Greifswalder Straße am Ernst-Thälmann-Park.
Nach wirklich langem Ringen haben sich Investor und Bezirk auf einen groben Plan geeinigt. Gestritten hatten sie über den sozialen Wohnungsbau. Den wollte der Investor nicht, musste jetzt aber einlenken und ihn mit dreißig Prozent einplanen.
Es kommen ein schmaler Wohnbau parallel zur Bahntrasse sowie ein 18-stöckiges Hochhaus mit Tiefgarage und Gewerbe im Erdgeschoss. Die Schule wird auf dem bisherigen Parkplatz an der Lilli-Henoch-Straße gebaut. Ein altes Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. Weichen müssen der Club Johnny Knüppel und der Zirkus Mond, die dort zur Zwischennutzung untergekommen sind.
Wie die Neubauten genau aussehen, wird nun in einem architektonischen Wettbewerb entschieden. Erst danach gibt es einen Zeitplan.
(Quellen: Tagesspiegel, loky*-Anfrage beim Bezirk)
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Weiteres Wissen im Schnelldurchlauf
BVG-Streik: Seit heute Morgen um 3 Uhr bis Sonntag um 3 Uhr fahren keine Trams und U-Bahnen und nur wenige Busse. Die BVG kritisiert Verdis Vorgehen als "unverhältnismäßig", weil die Verhandlungen in Berlin im vereinbarten Zeitplan lägen. Gestreikt wird bundesweit. Dafür fährt die S-Bahn, auch wieder durch den zuvor drei Wochen lang gesperrten Nord-Süd-Tunnel zwischen Gesundbrunnen und Yorckstraße. (Quelle: BVG-Seite, Pressemeldung der BVG und rbb)
Rosengarten-Café: Bis Ostern will der Bezirk einen Gastrobetrieb für das seit März 2024 geschlossene Café im Bürgerpark Pankow finden, obwohl das Gebäude dafür derzeit zu marode ist: Technik, Strom und Abfluss funktionieren nicht; vor Ort tritt aus unbekannten Gründen Wasser aus. Der Bezirk als Inhaber kann die Sanierung mit Kosten im Millionenbereich nicht zahlen. Er sucht nach Betreiber:innen, die zumindest provisorisch trotzdem arbeiten können. (Quelle: loky*-Anfrage beim Bezirk)
