Worum geht's?
Im Hof des GLS-Campus an der Kastanienallee soll ein Hotel entstehen. Bislang ist dort ein Parkplatz.
- Die Bauherrinnen sehen in dem Neubau eine Stärkung der lokalen Wirtschaft.
- Engagierte aus der Nachbarschaft sorgen sich um Baulärm, Touristification und das Biotop, das der Hof aus ihrer Sicht darstellt. Sie fordern massive Änderungen im Bauvorhaben.
Derzeit wird der Bauantrag vom Pankower Bauamt geprüft.
Warum ist das wichtig?
In unserem Kiez ist Platz Mangelware. Umso emotionaler läuft der Streit, wenn sich an der bisherigen Nutzung etwas ändern soll (für Belege bitte einmal „Kiezblock“ oder „Gesobau Neubau Schlosspark“ googeln).
Die Leitplanken in solchen Situationen sind unsere Gesetze. Doch an diesem Beispiel zeigen sich zwei strukturelle Probleme:
- Angesichts der vielen Berichte über Personal- und Geldnot in den Pankower Behörden bezweifeln Engagierte aus der Nachbarschaft, dass diese noch ihre Arbeit machen können. Sie unterstellen Überforderung – und infolge dessen deren komplette Arbeit in Frage.
- Auf der anderen Seite skandalisieren die gleichen Bürger:innen in ihrer Argumentation gegen das Hotel Aspekte, die der aktuellen Rechtslage entsprechen.
Gehen wir rein.