An der Wurzel
In den 1980er Jahren entstanden in Prenzlauer Berg die radix-Blätter: eine illegale Samisdat-Zeitschrift, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzte. Gründer Stephan Bickhardt erinnert sich. „Ja, wie man
In den 1980er Jahren entstanden in Prenzlauer Berg die radix-Blätter: eine illegale Samisdat-Zeitschrift, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzte. Gründer Stephan Bickhardt erinnert sich. „Ja, wie man
Sie arbeiteten als Friedhofsgärtner oder Hausmeister und druckten im Keller der Zionskirche in der DDR verbotene Zeitschriften: Ein Gründer der Umweltbibliothek in Prenzlauer Berg erinnert sich. Als 1986 der Reaktor
Dass in Prenzlauer Berg einst etliche Mühlen standen, ist heute kaum vorstellbar. Doch früher war das Gebiet vor dem „Prenzlauer Tor“ der größte Mehlproduzent Berlins.
Bis zur Wende wurde in der Greifswalder Straße DDR-Damenmode hergestellt – auch für den “Klassenfeind”. Nach dem Mauerfall kamen die Künstler*innen – und 2007 ein liquider Investor. Es war ein
Seit 2018 setzt sich eine Bürgerinitiative dafür ein, dass die Straße durch den Jahnsportpark in „Rudolf-Mosse-Straße“ rückbenannt wird. Warum das nicht möglich ist – es aber jetzt eine Alternative
Mit der Wende wurde der Prenzlauer Berg zum Abenteuerspielplatz. Unser Autor erinnert sich an die Freiheit seiner Jugend im Helmholtzkiez. Wer heute Aufnahmen aus dem Prenzlauer Berg der Wendezeit sieht,
Was vom Bohème-Kiez übrig blieb: Eine neue Doku erzählt von Geschichte und Wandel der Kastanienallee. Spaziert man heute über die Kastanienallee, fällt es schwer sich vorzustellen, wie es hier
Bestechend grüne Augen und eine große Klappe: Mit Henni Binneweis hat Tim Krohn eine echte Berliner Göre geschaffen. Dass sie die Hauptfigur in seinem neuen Roman wurde, ist allerdings Zufall.
Er lebte mitten in Prenzlauer Berg und wurde ab den späten 1970er-Jahren zum Chronist der DDR: Die C/O Berlin widmet dem Fotografen Harald Hauswald seine erste große Retrospektive.
Als Teenager rebellierte Henryk Gericke als Punkrocker gegen den erstarrten Alltag in der DDR. Vierzig Jahre später hat er unter dem Titel „too much future“ eine Vinyl-Compilation herausgebracht, die
Nachdem der Großteil eines Stücks Hinterlandmauer in Pankow aus Versehen abgerissen wurde, steht der Rest nun unter Denkmalschutz – und wirft die Frage auf, wie zukünftig mit Objekten der deutsch-deutschen
Leben wir in Prenzlauer Berg? Oder doch im, am, auf dem Prenzlauer Berg? Wir wollten diese Frage endlich klären. Aber es ist kompliziert. Was sind die Prenzlauer Berger*innen doch