Ihr Lieben.
Wie lange bleibt man eigentlich „die Zugezogene”? Ich habe letztens erst mit Schrecken festgestellt, dass mich mein extrem local geglaubtes „P-Berg“ ganz eindeutig als solche identifiziert.
Noch schlimmer wäre nur Prenzlberg. Habe ich gehört.
Dabei lebe ich inzwischen sieben Jahre hier, brauche Maps nur noch auf 50 Prozent meiner Wege (bzw. steige mit viel mehr Selbstbewusstsein in die falsche Bahn) und weiß als Journalistin eigentlich ganz gut Bescheid, was in Berlin passiert.
Doch für's Zuhausegefühl fehlten Infos aus meiner direkten Nachbarschaft! Einer der Gründe, warum ich mich jetzt für loky* quer durch den Kiez recherchiere.
Das Coolste daran: Der Austausch mit euch! Fühlt sich immer an wie ein spontaner Schnack im Treppenhaus.
In diesem Sinne: Wie ist es bei euch? Seid ihr neu im Kiez oder schon ewig hier? Was beschäftigt euch? Schreibt uns an redaktion@loky.news oder direkt in unseren Briefkasten.
Oooder kommt zur loky*-Lokalrunde!
Idee: Wir sitzen im Café oder Biergarten, ihr kommt dazu und wir quatschen über alles, was uns umtreibt.
Nächste Termine, diesmal mit dem loky*-Gründungsteam Juliane und Philipp:
- Mittwoch, 10.06., 16 Uhr im Prater-Biergarten in der Kastanienallee
- Mittwoch, 17.06., 9 Uhr im Spreegold an der Stargarder.
Kommt einfach rum; wir freuen uns!
E-Lade-Punke: Lädst du noch oder parkst du schon?
Worum geht's?
Bei uns gibt's immer mehr Elektroauto-Ladepunkte. Und damit immer mehr Fragen.
- Monika will wissen: „Warum sind die seit Monaten eingerichteten Plätze in der Kopenhagener/Ecke Sonnenburger nicht nutzbar?“ Ein eigenes Auto hat sie zwar nicht, nutzt „aber immer mal Miles, die ich in der E-Variante dann durchaus auch anschließen würde.“
- Alexx grübelt zu nagelneuen Säulen in der Carl-Legien-Siedlung: „Mir ist nicht ganz klar, wer die aufgestellt hat und vor allem, ob es ein Parkverbot für Verbrenner an diesen Säulen gibt.“
Warum ist das wichtig?
Das Parkplatzgame ist bei uns eh eine knappe Nummer. Hinter vielversprechenden Lücken grüßen mittlerweile immer öfter E-Ladesäulen.
Von Mitte bis ins südliche Pankow ploppen auf einer Karte der Bundesnetzagentur etwa 250 öffentlich zugängliche Stationen auf. Die meisten haben Platz für zwei oder mehr Autos.
Der Ausbau ist ein echter Business-Case. Nicht nur für die Stadtwerke Berlin, sondern auch für private Unternehmen, zum Beispiel:
- Das zur Shell-Gruppe gehörende Ubitricity, das die Säulen in der Carl-Legien-Siedlung gepflanzt hat.
- Das Start-Up Qwello, das sich selbst mal „Apple der Ladesäulen“ nannte und für die beiden Kunstinstallationen mit den in Luftpolsterfolie verhüllten Steckern im Gleimkiez verantwortlich ist. Laut Qwello hakt's beim Netzanschluss; frühestens im Juli soll es Saft geben.
Egal ob in oder außer Betrieb: Der Joker im Park-Tetris sind diese Plätze nicht.
Was ist (nicht) erlaubt?
Das Büro von Pankows Ordnungsstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) erklärt: