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Buch-Gesuch und Poller-Koller

Außerdem: Weißer See hat Fontäne zurück; Nichtseattle hat neues Album, Jahn-Sportpark hat weniger Spatzen.

Buch-Gesuch und Poller-Koller
Wenn schon Herbst, dann so.

Ihr Lieben.

Auf euch ist Verlass! Und daher stricken Rachel, Astrid und Dina unserer Giraffe nach unserem Aufruf nicht nur einen Rollkragenpulli, sondern auch Wechselwäsche.

Wir freuen uns riesig, und zünden direkt die nächste Stufe der Community-Werdung: den loky*-Buchclub. Naja, fast.

Auf die Idee brachte mich „Das tickende Herz”.

Der neue Roman von Lutz Seiler ist gerade erschienen und spinnt die Geschichte von Carl Bischoff weiter, der in „Stern 111“ durch Prenzlauer Berg und Mitte der Wendezeit mäandriert – einerseits.

Andererseits die neue Jahreszeit. Wenn ich schon den unendlichen Ersatzverkehr auf M1 und 12 im Nieselregen ertragen muss, dann doch mit Aussicht auf Kakao und gutes Buch.

Aber welches?

Natürlich kann ich 84 Literaturpodcasts hören, Perlentaucher lesen und Marcel Reich-Ranicki auf Youtube stalken. 

Aber die besten Tipps bekomme ich stets von Menschen, die ich mag.

Also: Was lest und empfehlt ihr?

Statt per Mail bitte ich diesmal um Rückmeldung direkt unter dem hier verlinkten Artikel. Denn so können gleich alle lesen, was ihr lest, und sich austauschen und diskutieren. Bitte schön:

Das liest loky*land
Das Wetter sagt grau, wir sagen: Was sind eure Buch-Favoriten?

Los geht's!


Wichtig zu Wissen

Außen Bibliothek, innen pleite: Potemkin wäre stolz auf die Galeria am Alex. (Foto: Stefanie Loos, ZLB)

Klebe-Kletterei: diese Woche an der Galeria am Alex. Dort soll bekanntlich nach 2030 die Zentrale Landesbibliothek mit 550.000 Medien und 2.000 Arbeitsplätzen in die oberen Etagen ziehen. Nun wurden als Vorschau schonmal Buchrücken an die Fassade geklebt. Unten soll eigentlich neben Gastro auch die verkleinerte Galeria erhalten bleiben. Ob das nach der mittlerweile vierten Insolvenz so bleibt, ist offen. (Quellen: Pressemitteilung ZLB, Tagesspiegel)

Fontänen-Comeback: am Weißen See. Dienstag wurde sie wieder in Betrieb genommen – und direkt danach für die Wintermonate unter die Wasseroberfläche versenkt. Nach Monaten der Unsicherheit konnte der Bezirk die für eine Sanierung nötigen 30.000 Euro doch noch auftreiben. Ab Frühjahr soll die Fontäne dann wieder sprudeln wie eh und je. (Quelle: Bezirksamt Pankow)

Spatzen-Schwund: am Jahn-Sportpark, und zwar um 60 Prozent in einem Jahr. Offenbar gefallen den Tieren die Nist-Boxen nicht, die ihnen die Senatsverwaltung als Alternative zur abgerissenen Arena hingestellt hat. Nur ein Drittel der Dinger sind bewohnt. Die Bürgerinitiative Jahnsportspark hat bei der Pankower Naturschutzbehörde deswegen Baustopp beantragt – und damit dem ewigen Streit um den inklusiven, aber auch sehr teuren Stadion-Neubau ein weiteres Kapitel hinzugefügt. (Quelle: BI Jahnsportpark)