Ihr Lieben.
Es gibt Zeiten, da ist unser Alltag alles gleichzeitig.
Am Freitag war ich erschüttert von der Nachricht, dass hinter dem Planetarium eine Frau tot aufgefunden wurde – nachdem sie dort längere Zeit gelegen hatte (mehr dazu weiter unten).
Am Samstag habe ich als bekennende Gegnerin des Außenbadens bei Temperaturen diesseits der 30 Grad zumindest die Pommes am Volksbad getestet und für sehr gut befunden.
Am Sonntag bin ich aus Versehen Urbanliner testgefahren (kann man machen. Ist halt ’ne Tram) und habe festgestellt, dass Berlin am touristischsten Ort von allen, dem Nikolaiviertel, durchaus Selbstironie beweist.
Natürlich gibt es dort das Brandenburger Tor als Kühlschrankmagnet und den Fernsehturm als Schlüsselanhänger.
Aber als Kuscheltiere halt auch Ratten und Tauben.


Und am Montag haben wir dann als Teamleistung diesen Newsletter erstellt und lange überlegt, wie man einen Einstieg schreibt, der diesem großen Spagat gerecht wird.
Dies ist der Versuch.
Wissen im Schnelldurchlauf
Getötete Prenzlauer Bergerin: Am Freitag fand ein Passant die 46-jährige Ilse Hartmann tot im Gebüsch am Planetarium. Laut Bild soll die Verstorbene nur ein paar Schritte weiter gewohnt haben. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die Frau getötet wurde und bitten um Hinweise: Wer kennt Ilse Hartmann, hat sie am Park oder vorher gesehen, weiß sonst etwas über sie? (Quelle: Polizei Berlin, Bild)
Wen wählen? Für die Wahl des Abgeordnetenhauses (nicht der BVV) gibt es seit gestern wieder den Wahl-O-Mat. Wer das Thema Umwelt besonders wichtig findet, kann zusätzlich den NABU-Berlin-Wahl-Check machen – ohne AfD, da diese mit den Werten des NABU nicht vereinbar ist.
🦒 Offene Redaktion am Samstag, 29.08.
Wer sind wir, die wir „euch Lieben“ hier immer so ankumpeln?
Warum machen wir loky*? Wir finden wir unsere Themen, und wie finanziert sich der ganze Spaß?
Am Samstagvormittag öffnen wir unsere Redaktionstür, um euch kennenzulernen, Fragen zu beantworten und einen Blick hinter unsere Kulissen zu ermöglichen.
Das genaue Programm folgt am Freitag. Heute schon vormerken:
Was? Offene loky*-Redaktion
Wann? Samstag, 29.08. von 10 bis 13 Uhr
Wo? Schönhauser Allee 59b
Und ja, natürlich gibt es auch Filterkaffee, Dinkel-Kekse und Kinderprogramm in Form von Giraffen zum Ausmalen.
LAP für Bier: Angesichts von 6 Euro für ein Gezapftes war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Startup auch den Bar-Bier-Preis durch den Einsatz von Technik (Karte am Tisch scannen und über eine App bestellen) drückt. Ergebnis: 3,30 Euro für 0,4 Liter Kellerbier; 4,50 Euro für den Gin Tonic. Zapfen und Servieren machen bei Pub&Go aber noch Menschen. Nach der ersten Filiale in Bayreuth nun auch in der Stubbenkammer Straße, wo früher das Bräugier (und noch früher die legendäre Aquariums-Kneipe Bumerang) war. Weitere Standorte in Berlin folgen. Hinter Pub&Go steckt die Gründerfamilie von brillen.de. (Quelle: Pub&Go)