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7 Min. Lesezeit Kreuzpfuhl

Wir sind ganz Ohr

Außerdem: Dächer zu Wohnraum; tote Fische im Kreuzpfuhl; Behörden-Bot; Rundgang Kunsthochschule Weißensee.

Wir sind ganz Ohr
Gekommen, um zuzuhören: Katharina und Juliane von loky*.

Ihr Lieben.

Was hat euch in dieser anlaufenden Feriensaison auf dem Weg vom Schienenersatzverkehr zum Sonnencremekauf gerade noch gefehlt?

Wir!

Dachten sich am Mittwoch meine Kollegin Katharina und ich und stellten uns frech in die Stargarder.

Die Idee: Menschen anquatschen und zuhören, wie es euch geht? Welche Themen im Kiez euch umtreiben? Und was ihr euch von der anstehenden Berlin-Wahl im Herbst erhofft?

Als treue loky*s wisst ihr natürlich, dass wir diese Infos permanent per Mail oder über unseren Briefkasten entgegennehmen.

Aber überraschenderweise kennen noch nicht alle im loky*land auch loky*, und so konnten wir unseren Recherche-Kreis erweitern (und zudem ein wenig Eigenwerbung betreiben).

Warum ich euch das erzähle?

Damit ihr allen euren Freundinnen und Bekannten von loky* erzählt!

Und weil ich drei Dinge gelernt habe:

Zudem haben wir einige Themen mitgenommen, von denen ihr in den nächsten Wochen hier lesen könnt.

Zwischenfazit: Miteinander reden: leider geil.


Wissen: Bauen und Wohnen

Klo, Steine, Scherben.

Heute schon an Schlitten denken: Die großen Sanierungs-Festspiele im Mauerpark haben mittlerweile den Sonnenhügel erreicht. Dabei ist aufgefallen: der erodiert! Erste Gegenmaßnahme sind Steinblöcke am Hangende. Keine gute Idee, weil dort im Winter gerodelt wird, findet der Verein „Freundes des Mauerparks“. Ob das Abrutschen der Erde auch anders verhindert werden kann, wird gerade getestet. (Quellen: Tagesspiegel, Bau-Projektwebsite von Grün Berlin)

Aufs Dach steigen: will Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD). Der hatte begutachten lassen, wie viele Wohnungen sich in seinem Bezirk durch Dachgeschossausbau und die Aufstockung bestehender Häuser gewinnen ließen. Mittelfristig: 1800. Langfristig 10.000. In der Theorie super. In der Praxis muss jeder Einzelfall geprüft werden. Und Pankow? Hat und plant keine derartige Analyse. (Quelle: Pressemitteilung Bezirksamt Mitte, loky*-Anfrage beim Bezirksamt Pankow)

Mieten-Comeback: An der Berliner Straße, gleich gegenüber von Penny, baut der Projektentwickler Primus knapp 300: Mietwohnungen! Das ist nämlich nach Jahren des Eigentumswohnungs-Fokus finanziell wieder attraktiv – wohl auch dank Neuvertragsmieten von 20 Euro/m2. (Quellen: Immobilien-Zeitung, Handeslblatt)

Komisch. In der Visualisierung des Architekturbüros sieht die Ecke viel weißer aus.