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7 Min. Lesezeit Wahl2026

Posten-Plan und Solo-Schwan

Wer in Pankow und Mitte regieren will. Außerdem: Berlin sagt No-lympia; wieder SS-Runen an Linken-Büro; Linden-Krimi an der Torstraße.

Posten-Plan und Solo-Schwan
Das Plakat kommt bald weg. Aber Jonas Teune möchte bleiben.

Ihr Lieben.

What a time to be a loky*!

Nach dem Wahlabend-Fieber (Redaktionsschluss: 00:36 Uhr) begrüßte uns Montagmorgen im Postfach ein dicker Batzen Dankesmails.

Ehrlich jetzt: Gegen euch kann jeder Energydrink einpacken!

Im Lauf der Woche rasselten dann Abschiedsmeldungen bekannter Kiez-Politiker:inen durchs Netz, von Linda Vierecke (SPD) und Tilo Schopf (SPD) über Louis Krüger (Grüne) bis Dirk Stettner (CDU), die es allesamt nicht erneut ins Abgeordnetenhaus geschafft haben.

Wer die Posten auf Bezirksebene ergattert, ist trotz des linken Wahl-Triumphs alles andere als ausgemacht.

So sieht's in Pankow aus:

In Mitte steht es so:

Mehr Mehrheiten und eine Liste aller vorraussichtlichen Bezirksverordneten gibt's hier (Pankow) bzw. hier (Mitte).


Wissen im Schnelldurchlauf

Ein paar unnütze Ausgaben stehen fest: dieses Plakat und die gesamte Olympia-Kampagne.

Doch-nicht-lympia: Das Land Berlin ist der No-lympia Kampagne zuvorgekommen und hat seine Bewerbung für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 zurückgezogen. So verpassen wir die Welt zu Gast bei Freunden, auch in Jahnsportpark, Schmelinghalle und SSE – oder entgehen einem totalen finanziellen Desaster, je nach Sichtweise. Grund für den Rückzug ist laut Berlins Olympia-Beauftragten Kaweh Niroomand nicht das schlechte Konzept, sonder das Wahlergebnis von Sonntag bzw. fehlende „politische Stabilität“. (Quelle: rbb24)